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15. März 2017, 10.45 Uhr

Heute Morgen haben uns schlechte Nachrichten erreicht. Die seit Wochen anhaltenden Schwierigkeiten mit dem Veterinäramt steigern sich ins Absurde.

Die für gestern angesetzte Krisensitzung war eine Farce. Die Tierschützerin vor Ort wurde nicht einmal angehört sondern lediglich beschimpft und bedroht, bis sie weinend zusammen brach. Hintergrund dieser Attacke ist der Umstand, dass der Verein schon zu viele Hunde auf seinen Namen eingetragen hat, die nicht zeitgerecht auf die neuen Besitzer umgeschrieben wurden. Nun will die Veterinärbehörde sie für ihre Hilfeleistungen auch noch verklagen. Die Nerven aller liegen blank und die italienischen Tierschützer sind verzweifelt. Heute wollen sie sich noch einmal mit einem der Amtsveterinäre treffen, mit dem sie ansonsten guten Kontakt haben, in der Hoffnung, dass er vermitteln kann.

Neben den Vorwürfen gegen die Tierschützer selbst, weigert sich das Veterinäramt, die notwendigen EU-Pässe auf uns als deutschen Verein auszustellen, weil wir Deutsche die für italienische Formalitäten notwendige Codice fiscali (eine Art Finanzamtsnummer) nicht vorweisen können. Was für kein anderes Veterinäramt, mit dem wir ansonsten zusammen arbeiten, ein Problem darstellt, wird hier von der Behörde als Vorwand verwendet, um die Hunde nicht heraus zu geben.

Das Ganze ist wirklich eine schlechte Schmierenkomödie: Anstatt froh zu sein, dass wir ihnen die ungeliebten Hunde abnehmen, die keiner haben und für die noch weniger jemand den Unterhalt zahlen will, weigern sie sich jetzt, weil sie sich den EU-Formalitäten nicht gewachsen fühlen. Wir werden weiter bereichten, wie sich die Lage entwickelt.

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