Sammys Pflegestelle berichtet
Sammy hat sich inzwischen zu einem großen Buben entwickelt. Mit nun über 50 cm Schulterhöhe ist er aber noch nicht ausgewachsen.
Ein richtiger Teenager ist er geworden, hat Flausen im Kopf, die man ihm aber nicht übel nehmen kann. Ein Blick aus diesem
lieben "Bürstengesicht" und alles ist vergessen.
Sammy ist ein richtiges Kraftpaket, liebt es zu laufen und zu toben. Ein nicht zu alter Artgenosse wäre für ihn sehr wichtig.
Er liebt es, in Hundegesellschaft zu sein, egal ob beim Gassi gehen, Toben oder Schlafen. Sammy braucht außerdem Menschen, die genügend
Zeit für ihn haben, die mit ihm joggen, Fahrrad fahren oder lange Wanderungen unternehmen können.
Wie jeder Hund in seinem Alter benötigt Sammy konsequente Führung. Eine Hundeschule wäre das Beste und das würde ihm
sicher auch sehr gefallen. Sammy ist sehr klug, lernt schnell, vor allem wenn man spielerisch an die Sache herangeht. Sammy lebt bei
uns mit 4 Hündinnen und 5 Katzen zusammen. Sammy ist deshalb auch sehr gut sozialisiert. Katzen im Haushalt sollten hundeerfahren sein,
da er sie schon mal sehr aufdringlich zum Spielen auffordert, ihnen aber nicht böse gegenüber tritt.
Sammy springt unbekümmert durchs Leben. Man merkt ihm an, dass er noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat. Kurzum: Sammy ist ein
ganz besonderer Schatz, der für seine Menschen und deren Leben eine echte Bereicherung sein wird.
26. Mai 2014
Sammy wartet immer noch auf seine Familie
4. April 2014
Neue Bilder aus der Pflegestelle
4. März 2014
Ein Seelenhund
Im Dezember 2013 tauchte bei einer Bäuerin eine hochträchtige, reinrassige Rauhhaar-Segugia auf, die zaghaft um Unterkunft
bat. Da sie zum ersten Mal seit geraumer Zeit nicht verjagt, sondern sogar gefüttert wurde, quartierte sie sich in der Scheune ein
und gebar kurz darauf 8 entzückende kleine Segugios. Da wir weder die Vorgeschichte der Hündin noch den Vater der Welpen kennen,
wissen wir nicht, ob es sich um reinrassige Welpen handelt oder um kleine Mixe, aber das ist vielleicht auch nicht wichtig.
Die Lütten wuchsen fröhlich und gut versorgt heran und entwickeln sich prächtig. Sie sind sehr verspielt, denn sie hatten das Glück,
mit einem großen Maß an Freiheit und der Möglichkeit, sich viel zu bewegen, heranzuwachsen. Mit anderen Tieren haben sie überhaupt
keine Probleme, sie sind bestens sozialisiert und kennen das Miteinander mit Hunden, Katzen und allen möglichen Kleintieren
durch das Leben auf dem Bauernhof.
Sammy ist der einzige der Rasselbande, der heute schon einen deutlichen Rauhhaareinschlag in seinem Fell zeigt. Wie seine Brüder ist
er anfangs noch etwas schüchtern gegenüber fremden Menschen, kennt er sie erst einmal wird er aber fröhlich und verschmust. Neue
Situationen nimmt er ansonsten gelassen und mit viel Seelenruhe. Er war der erste, der sich nach der Ankunft aus dem Kennel traute,
um die neue Umgebung zu erkunden und das tat er ohne Scheu oder Unsicherheit. Mit allen anderen Hunden ist er verspielt und
glücklich, Katzen begegnet er mit völliger Selbstverständlichkeit. Und auch andere Tiere empfindet er als normale Begleiterscheinung
seines Lebens.
Sammy und seine Geschwister werden sich mit dem Heranwachsen zu sensiblen und intelligenten Hunden entwickeln, die keine Grobheiten
mögen, sondern eher die leisen Töne bevorzugen. Segugios sind in der Regel leicht erziehbar, wenn man ihre Seele versteht, denn sie
wollen gern mit dem Menschen zusammen arbeiten und ihm gefallen. Sie sind sanft im Umgang, ruhig im Haus, draußen hingegen meist
sehr aktiv. Die ausgesprochen lauffreudigen Tiere sind als Meutenhunde gezüchtet und daher von Natur aus mit hoher Sozialkompetenz
ausgestattet. Wenn man bei der Erziehung keine Fehler macht, verhalten sie sich im späteren Leben grundsätzlich freundlich
zu allen Menschen und Tieren.
Wer Interesse an Sammy hat, sollte daher ein aktives Leben führen und neben viel Liebe und Zuwendung auch viel Zeit für seinen
Hund mitbringen. Segugios sind ihren Menschen dankbar für ausgedehnte Wanderungen und eine spielerische Auslastung ihrer
hochfeinen Nase. Eine Rundumbetreuung in der ersten Zeit ist für Hundekinder genauso selbstverständlich wie für Menschenbabys.
Auch ausreichender Kontakt zu anderen Hunden, besonders zu anderen Welpen, sollte natürlich auf dem Beschäftigungsplan stehen,
denn der Segugio liebt seine Artgenossen und geht gerne mit ihnen um.
Da es sich bei der Rasselbande um Abkömmlinge einer der ältesten Jagdhundrassen handelt, ist es möglich, dass die kleinen Kerlchen
gutes Genmaterial mitbringen und später Interesse an Wild und entsprechenden Gerüchen in der Natur zeigen. Ihre Familien sollten
sich daher ausreichend mit dem Thema der rassegerechten Auslastung beschäftigen, damit aus den Welpen gut erzogene Hunde werden,
die auch ohne Leine zu angenehmen Begleitern in der Natur werden.
| Sammy |
| |
| Rasse | Rauhhaar-Segugio Italiano(-Mix?) |
| Geboren | ca. Ende Dezember 2013 |
| Größe | ca. 45 - 55 cm Endmaß |
| Kastriert | Nein - werden nur mit Kastrationsverpflichtung abgegeben. |
| Krankheiten | Keine bekannt, gechipt, geimpft, altersgemäß medizinisch versorgt. |
| Behinderungen | Keine. |
| Verträglich mit | Hündinnen, Rüden, Kindern, Katzen. |
Sammy hat ein eigenes Körbchen gefunden und seine Pflegestelle hinter sich gelassen.
Vermittelt im Januar 2015