Charmey

Charmey kämpft um ihr Leben!!!




Charmey ist eine kleine, zarte Setterhündin, die schon viel Furchtbares erlebt hat und nun endlich bei ihrer Pflegemama Doro Sicherheit und Glück gefunden hatte ... bis Freitag Abend. Da fing sie mit einem Mal an, zu spucken und noch während Doro etwas zum Aufwischen holte, fiel sie auf die Seite und binnen weniger Minuten ins Koma. Sie wurde sofort in die nächstgelegene Tierklinik gebracht und nach einigen Untersuchungen stand die niederschmetternde Diagnose fest:

Charmey hatte Rattengift aufgenommen
und war gerade dabei, innerlich zu verbluten.

Während der Untersuchungen hörte ihr Herz auf zu schlagen, aber es gelang den Tierärzten, sie wiederzubeleben. Nachdem sie stabilisiert worden war, wurden Doro und ihr Mann mit Charmey nach Reutlingen weiter geschickt, weil es dort in der Tierklinik die Möglichkeit der Intensivbetreuung für Charmey gab. Ohne diese, wäre sie binnen weniger Stunden endgültig über die Regenbogenbrücke gegangen.

Charmey Charmey

In Reutlingen bekam Charmey neben diversen anderen Medikamenten eine Bluttransfusion, damit waren die Vorräte der Tierklinik aber auch erschöpft. Es begann das bange Warten, ob sie überhaupt die Nacht überstehen würde. Ihre Chancen standen schlecht. Charmey
Lebensretter Memphis und sein Freund Rico


Aber in diesem kleinen, zarten Wesen steckt eine echte Kämpfernatur und Samstag Morgen lebte Charmey wider Erwarten immer noch. Also telefonierten wir uns die Finger blutig, um neue Blutspender zu finden und wieder einmal waren wir überwältigt von der Hilfswelle, die uns entgegen schwappte. Es meldeten sich diverse Kandidaten, die bereit waren sofort nach Reutlingen in die Klinik zu fahren, um Charmey mit ihrem Blut auszuhelfen.

Samstag Mittag war es dann soweit und Memphis, ein großer sanfter Junge im "Kampfhundekostüm" wurde zu Charmeys erstem Lebensspender. Zur seelischen und moralischen Unterstützung hatte er sich seinen kleinen "Bruder" Rico mitgebracht und die beiden halfen jeder auf seine Weise tapfer, Charmey am Leben zu erhalten.

Seitdem geht es Charmey etwas besser, die Blutwerte stabilisieren sich langsam und sie liegt mittlerweile sogar schon wieder auf dem Bauch und nimmt ihre Umwelt wahr. Aber sie ist noch lange nicht über den Berg, denn die starken Einblutungen, die sie im gesamten Körper hat, betreffen vor allem auch ihre Bauchhöhle. Und die Gefahr ist groß, dass als Folge davon Entzündungen im Bauchraum entstehen oder Charmey eine Anämie entwickelt. Auch wenn ihre Blutgerinnung langsam anfängt, sich zu stabilisieren, ist sie noch lange nicht über den Berg und bleibt weiterhin in der Tierklinik und unter Intensivüberwachung.

Charmey Charmeys Leben zu retten hat in den letzten 2 Tagen schon sehr viel Geld gekostet und wird auch weiterhin kostenintensiv bleiben. Es ist zudem noch nicht sicher, ob sie wieder komplett gesund oder doch Folgeschäden behalten wird, bei denen sie dauerhaft medizinisch unterstützt werden muss. Vor allem um ihre Leber bangen die Ärzte gerade, deren Werte nach der Vergiftung nicht einmal mehr messbar waren.

Wenn ihr Charmey ebenso sehr wünscht wie wir, dass sie wieder zu dem munteren, kleinen Clown wird, der sie in ihrer Pflegefamilie kurzfristig schon war, dann helft uns bitte mit, der zarten Setterprinzessin die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, die sie bekommen kann.


Jede noch so kleine Spende hilft Charmey, zu leben!

Spenden auf unser Bankkonto sind ebenso möglich wie über den Spendenbutton per Paypal. Danke für eure Hilfe!

adopTiere e.V.
Volksbank Leipzig
IBAN: DE32860956040307861895
BIC: GENODEF1LVB
Betreff: Charmey soll leben


Gerne können Sie auch direkt über Paypal spenden:



Da wir ein eingetragener, gemeinnütziger Verein sind, ist Ihre Spende steuerlich absetzbar.


Wenn ihr mehr über Charmey erfahren wollt, findet ihr sie hier auf ihrer Facebook-Seite



Chili Chocolate...oder: Das Leid vor der eigenen Haustür



Chili Chocolate
Dies ist die Geschichte der kleinen Katze ChiliChocolate, die Anfang März in unser Leben trat. Und es ist eine Geschichte, wie sie jeden Tag zigfach vorkommt ... überall - auch direkt vor unserer eigenen Haustür.

Ein Katzenkind in Not

Eine Frau hatte sich in einer Rostocker Hunde-facebook-Gruppe gemeldet, weil eine kleine, offensichtlich kranke Katze seit einigen Wochen unter ihrem Balkon lebte und um Futter bettelte. Sie erkundigte sich, ob sie das Tier in die Tierklinik bringen könnte, wer dann die Kosten übernehmen würde, wie sie sich verhalten sollte, usw. ...

Es kamen Ratschläge, der Fall wurde wie so oft im facebook emotional diskutiert, die Mitleidswelle schwappte hoch ... aber letztendlich geschah nichts. Niemand sah sich die Katze genau an, niemand untersuchte, warum sie "mit einem Bein nicht richtig auftreten konnte", niemand nahm sie ins Haus ("Nicht dass sie mir Krankheiten reinschleppt!"), brachte sie zum Tierarzt ("Das kostet bestimmt eine Menge und wer bezahlt das dann?") oder rief auch nur die Tierrettung an ("Dann kommt sie ja ins Tierheim!"). Sie bekam Futter, immerhin, aber das war's. Keine Wärme, keine Liebe, keine medizinische Versorgung, obwohl sie sich nur schleppend bewegen konnte.

Der Fall ging von einer facebook-Gruppe zur nächsten, Hilfsangebote wurden gemacht und versandeten wieder, viele wollten helfen, am Ende kam jedoch niemand. Und ChiliChocolate litt.

Chili Chocolate Chili Chocolate


Chili Chocolate

Sollen doch die anderen helfen...

Zur Erinnerung: Wir hatten in diesen Tagen nachts MINUS 18 GRAD, tagsüber immerhin noch minus 8 Grad, es war elend kalt und es pfiff ein eisiger Ostwind. Die Katze kauerte bei dem Wetter in einem Mauerspalt, bewegte sich nur, wenn es Futter gab und fror erbärmlich.

Schließlich gab es dann doch noch ein Hilfsangebot, der Threat wurde kurz darauf gelöscht und alle dachten, die Kleine wäre gerettet. Nur um sicher zu gehen, dass sie jetzt wirklich Hilfe bekommen hatte, fragten wir Anfang der darauffolgenden Woche noch einmal nach ... und mussten erfahren, dass letztendlich doch NICHTS geschehen war.
br /> Ihr lest richtig: Hunderte, vielleicht sogar weit mehr Menschen wussten von einer kleinen, kranken Katze, die bei minus 18 Grad in einem Mauerspalt vor sich hin vegetierte. Zig Leute hatten sie seit Wochen in ihrem direkten Umfeld gesehen und bemerkt, dass es ihr schlecht ging. Aber niemanden ging es etwas an!

Wo sind all die Menschen gewesen, die sich selbst als tierlieb bezeichnen? Wo waren die, die sich Tierschutz auf die Fahne schreiben? Warum gab es in dieser riesengroßen Stadt niemanden, der selbstlos genug gewesen wäre, sich des Tierchens anzunehmen? Wieso haben alle, die das kranke Kitten sahen oder von ihm erfahren hatten, weg gesehen, als sie gebraucht wurden?

Wegsehen? Nicht mit uns!


Der Mangel an Einsatzbereitschaft entsetzte uns so sehr, dass wir - obwohl 200 km entfernt - eine Freundin in Rostock anriefen und noch am selben Tag dorthin schickten, um ein persönliches Bild von der Situation zu bekommen. Nach ihrem ersten Bericht stand sofort fest, dass wir etwas unternehmen mussten. Sie besorgte eine Transportbox und Futter, fuhr wieder zu der Katze ... und hatte die geöffnete Box noch kaum auf den Boden gestellt, als die Kleine schon von sich aus hinein huschte, sich wohlig schnurrend in die weiche Decke kuschelte und keine Anstalten machte, ihr neues Wahlheim je wieder zu verlassen. Als hätte sie schon lange auf diesen Augenblick gewartet. Derweil machten wir uns auf den Weg von Hamburg nach Rostock, um sie von dort abzuholen. Damit ihr endlich geholfen werden konnte.
Chili Chocolate

Ein grauenvoller Anblick


Das Bild, das sich uns bot, als wir sie genauer ansahen, machte uns sprachlos:

ChiliChocolate war erst ein gutes halbes Jahr alt, klein, völlig abgemagert und voller Zeckennymphen (wo auch immer sie die in der kalten Jahreszeit aufgelesen hatte). Der Ausspruch, sie hätte "Probleme mit einer Pfote", wie es anfangs hieß, war maßlos untertrieben - denn sie hatte rechts vorn noch nicht einmal mehr ein Bein! Es wurde ihr direkt am Körper abgehackt und nur der zersplitterte Knochenstumpf ragte noch aus dem Fell.

Was für ein Martyrium muss dieses kleine Tierchen durchlebt haben? Wie hat sie diese Verletzung überhaupt überstanden? Wer hat sie ausgesetzt, ob nur gedankenlos oder nachdem er ihr Leiden verantwortet hat? Ist diesem Menschen(?) klar, wie sehr das Katzenkind gelitten hat - mehr als jeder von uns in seinem Leben je leiden wird?

Und warum hat über Wochen niemand den Mut gehabt, zu helfen? EIN EINZIGER MENSCH, der, statt wegzusehen oder ihr Schicksal lediglich auf facebook zu diskutieren, gehandelt hätte, hätte Chocolates Leiden um so vieles früher abstellen können, hätte ihr eisig kalte Nächte in Einsamkeit und Angst ersparen, hätte ihr zu einer medizinischen Versorgung verhelfen können. Ein einziger Mensch, der nicht nur davon redet, tierlieb zu sein...

Unverdientes Vertrauen


Chocolate dankte uns für ihre Rettung mit ununterbrochenem lauten Schnurren und einer riesigen Menschenliebe. Sie saß während der gesamten Rückfahrt schmusend auf dem Schoß und ließ sich die anschließende Erstversorgung ohne Murren gefallen. Anschließend schlief sie - weich und warm gebettet - fast ohne Unterbrechung tagelang wie tot, um sich von dem Erlebten zu erholen. Aber dankbar für jede Hand, die ihr dabei zart über das Fell strich.

Ihren ersten Tierarztbesuch meisterte sie einige Tage später vertrauensvoll. Neben der Untersuchung ihrer Gesamtkonstitution sowie äußerlich des Beinstumpfes, bekam sie Aufbauspritzen gegen ihre Unterernährung und Behandlungen gegen Endo- und Ektoparasiten. Sie war übersät von winzigen Zeckennymphen, voller Würmer und Flöhe und psychisch wie physisch immer noch ziemlich am Ende. Aber sobald sich jemand mit ihr beschäftigte, strahlte sie vor Liebe aus ihren grünen Augen.

In den Tagen danach lag sie wieder wie tot auf ihrer Decke, schlief, fraß und schlief wieder. Und als sie endlich anfing, sich zu bewegen, bestätigte sich schnell, was wir schon vermutet hatten: Sie hatte Schmerzen und jede Bewegung war ihr unangenehm. Meistens bewegte sie sich deshalb gar nicht.

Chili Chocolate

Die Operation


Trotz ihrer Anhänglichkeit Menschen gegenüber, knurrte sie schnell, wenn man sie hoch nahm und dabei in die Nähe des Stumpfes kam. Egal welches Tier sich ihr näherte, es wurde wütend weggefaucht. Selbst die kleinen Katzen, die jünger als sie waren und mit ihr die Quarantänestation teilten, lernten schnell, Chocolate nicht zu nahe zu kommen. Sie nahmen es gelassen ... aber das kleine Dreibeinchen hatte nichts als Angst davor, wieder leiden zu müssen.

Da wir dank eines negativen Ultraschalls bei einer zweiten Untersuchung relativ sicher waren, dass sie nicht trächtig war (die Rolligkeit war gerade über ihren Höhepunkt, als wir sie einfingen), entschieden wir mit den Ärzten der Tierklinik, Chili Chocolate baldmöglichst operieren zu lassen. Am Dienstag, den 27.03. war es dann so weit: Das kleine, tapfere Katzenkind wurde in Narkose gelegt und auf die OP vorbereitet.

Im Röntgenbild zeigte sich dann, was wir von Anfang an vermutet hatte: Der Oberarm-Knochen war nach wenigen Zentimetern abgetrennt und daran anschließend lagen mehrere spitze Knochensplitter frei im Beinstumpf und pikten mit ihren Enden durch die Haut. Was man von außen nicht sehen konnte: Alle Knochenenden waren entzündet, so dass die Kleine Höllenqualen gelitten haben muss.

Während der OP wurden die Knochensplitter entfernt, der Restknochen amputiert, das entzündete Gewebe bereinigt und alles sauber wieder zusammen genäht. Gleichzeitig wurde Chocolate kastriert.

Chili Chocolate Chili Chocolate
Chili Chocolate Chili Chocolate

Kleine Schritte in eine bessere Zukunft


Chili Chocolate Schon am Tag nach der OP fing sie an, sich deutlich besser zu bewegen, als in all der Zeit vorher. Ihre Fauchattacken anderen Lebewesen gegenüber wurden von Tag zu Tag weniger und nach einer Woche kletterte sie freiwillig auf den Arm, sobald sich jemand zum Schmusen anbot. Binnen kurzer Zeit begann sie, sich frei im Haus zu bewegen und mit erstaunlicher Geschicklichkeit auch auf hohe Gegenstände zu springen. Und auch, wenn andere Tiere wohl niemals mehr ihre besten Freunde werden, konnte sie sich bald frei von Angst vor neuen Schmerzen zwischen ihnen bewegen und musste sie nicht mehr mit Gefauche von sich fern halten. Von Tag zu Tag integrierte sie sich ein wenig mehr in das Katze-Hund-Mensch-Rudel ihres Pflegeheims und baute ihre Vorbehalte gegen andere Vierbeiner langsam ab.

Menschen hingegen liebt ChilicChocolate über alles und für eine Schmuseeinheit wird sie sich auch in Zukunft notfalls vierteilen lassen. Binnen weniger Tage begriff sie, wo die strategisch besten Punkte im Haus sind, an denen man einem Zweibeiner "auflauern" und ihn zu einer Kuscheleinheit nötigen kann. Sie lernte Einrichtungen wie das Klo oder das Bett lieben, auf denen ihre Dosenöffner (zwangsläufig) längere Zeit stillhalten, so dass sie sie "erobern" und sich an sie anschmiegen kann. Und sie genießt es, in der Nähe ihrer Menschen zu liegen, falls mal keine streichelnde Hand Zeit für sie hat - Hauptsache dabei sein.

Chili Chocolate Chili Chocolate
Chili Chocolate Chili Chocolate

Chili Chocolate

Ein eigenes Zuhause


Chili Chocolate ist eine entzückende und sehr tapfere kleine Katze, die trotz allem, was sie erlebt hat, die Hoffnung nie aufgibt und Zweibeinern nach wie vor ihre ganze Liebe entgegen bringt. Deshalb hat es uns auch nicht gewundert, dass sie sehr schnell jemanden gefunden hat, bei dem sie in Kürze einziehen darf, wenn ihre Behandlung abgeschlossen ist. Und wo sie den Rest ihres Lebens Katzen-Prinzessin sein wird. Wir lassen sie mit Freuden ziehen, denn sie hätte kein besseres Zuhause finden können.

Chili Chocolate

Für alle, die nicht nur darüber reden, sondern wirklich helfen wollen


Uns bleiben die Erinnerungen an Menschen, die viel reden, ohne zu handeln, an ein außergewöhnliches Katzenkind, an die Dankbarkeit, dass wir ihr helfen konnten, an das Glück über den guten Ausgang ihres erst so traurigen Schicksals ...

... und uns bleiben Tierarztrechnungen von weit mehr als 600,- EUR. Es wäre wundervoll, wenn ihr uns dabei unterstützen könntet, denn nur wenn wir das Geld wieder herein bekommen, können wir dem nächsten Tier genauso kompromisslos und schnell helfen:

adopTiere e.V.
Volksbank Leipzig
IBAN: DE32860956040307861895
BIC: GENODEF1LVB
Betreff: ChiliChocolate


Gerne können Sie auch direkt über Paypal spenden:



Da wir ein eingetragener, gemeinnütziger Verein sind, ist Ihre Spende steuerlich absetzbar.



Was kosten die Farben des Glücks?

Fiorellas Bitte



Diana (Fiorella)
Fiorellas (Dianas) Geschichte beginnt im April 2014, als sie auf den Straßen Kalabriens aufgegriffen wurde. Woher sie kam wusste niemand. Die junge Hündin wirkte verlassen, war hilflos, stark unterernährt und verwahrlost. Der Schluss lag nahe, dass sie ausgesetzt worden sein musste … von einem Jäger?

Das Glück war Fiorella auch weiterhin nicht hold, denn die liebenswerte und verschmuste Hündin landete in einem der riesigen Massenlager Süditaliens, aus denen es für die meisten Hunde keine Wiederkehr gibt.

Aber Anfang des Jahres 2017 blinzelte doch ein kleiner Strahl Licht in ihr Dunkel. Tierschützer kamen und ihnen fiel die reinrassige English Setter-Hündin unter mehr als 1000 Leidensgenossen ins Auge, weil sie sofort engen Kontakt zu den Menschen suchte. Schnell wurde dann auch klar, warum sie das tat:

Fiorella ist fast blind!

Diana (Fiorella) Damit nicht genug hatte sie durch eine unbehandelte, langjährigen Ohrenentzündung fast vollständig ihr Gehör verloren. Wie sie es schaffte, unter den mörderischen Bedingungen eines Massenlagers 3 Jahre lang mit solch schweren Behinderungen zu überleben, wird ihr Geheimnis bleiben.

Wir wurden kurze Zeit später auf das Schicksal der Hündin aufmerksam gemacht und haben nicht einen Augenblick mit unserer Antwort gezögert: Holt sie dort raus! Fiorella darf mit dem nächstmöglichen Transport zu uns kommen!

Das gemeinsame Engagement von italienischen, schweizer und deutschen Tierschützern ermöglichte dann binnen kurzer Zeit, dass die Zaubermaus reisen konnte und Anfang April machte sie sich auf den fast 2.500 km langen Weg in den Norden zu ihrer Pflegestelle.

Vom ersten Augenblick an zeigte sie dort ihren wundervollen Charakter: Fio ist eine ausgesprochen lebensfrohe Hündin, hat immer gute Laune, kuschelt für ihr Leben gern, ist liebevoll, ausgesprochen sozial, verzeiht alles und scheint ihre böse Vergangenheit restlos vergessen zu haben. Selten haben wir einen Hund gesehen, der so problemlos mit seinen Behinderungen umgeht und der so wenig den Spaß am Leben dadurch verloren hat. Und gerade weil sie so mutig mit ihrem Schicksal umgeht, und nie ihr Lächeln verliert, stand für uns sehr schnell fest:

Dieser Hundeengel soll wieder sehen können!




Diana (Fiorella) Aber erstmal musste sie aufgepäppelt werden, ihre entzündeten Ohren wollten behandelt und verschiedene andere gesundheitliche Baustellen beseitig sein. Als ihr Gewicht von 17 auf 22 kg gestiegen war, die Ohren blitzten und das Fell glänzte, kam der Tag ihrer ersten Augenuntersuchung.

Das Ergebnis war mehr als ermutigend: Beide Netzhäute sind intakt, die Linsen jedoch durch einen entzündlichen Prozess komplett undurchlässig und teils geschrumpft, so dass sie kaum mehr hell und dunkel unterscheiden kann.

Also suchten und fanden wir eine Spezialistin für Linsenerkrankungen, der Augenüberdruck wurde behandelt und weitere Untersuchungen folgten. Schließlich stand die Diagnose fest: Fiorellas Augen sind operabel und können mit etwas Glück zu fast 100% wieder hergestellt werden.
Aber neben der frohen Botschaft kam auch der Schock: Die Operation sollte für beide Augen ca. 3.800,- EUR kosten. Und noch viel schlimmer:

Die Zeit läuft Fiorella davon!


Denn der Entzündungsprozess konnte zwar verlangsamt aber nicht aufgehalten werden und über kurz oder lang werden sich beide Netzhäute ablösen, so dass sie endgültig erblindet. Für das schlechtere Auge bleiben nur noch wenige Wochen, um zu handeln.

Aber Fiorella war in der Zwischenzeit nicht faul und hat ihr Schicksal selbst in die Pfote genommen. Die behandelnden Tierärzte sind so bezaubert von ihr, dass der Chef der Klinik uns einen Tierschutzrabatt von 800,- EUR eingeräumt hat.

Aber damit nicht genug, hat ihre Ärztin - die übrigens völlig verliebt in die Zaubermaus ist - uns bei unserem letzten Besuch zugesichert, dass sie für die gesamte Behandlung auf ihr Gehalt verzichtet, weil ihr so sehr daran liegt, dass Fiorella wieder sehen kann. Das OP-Personal hat sich angeschlossen und von den anfänglich genannten Kosten bleiben nun gerade mal noch 1.600,- EUR für die OP und die gesamte Nachbehandlung beider Augen übrig! Diana (Fiorella)

1.600 EUR bis zum Glück!


Nachdem wir so weit gekommen sind und Fiorella so viele Menschen für sich eingenommen hat, möchten wir nicht aufgeben. Und deshalb brauchen wir eure Unterstützung.
Bitte helft ihr, damit sie wieder sehen kann. Bitte zaubert ihr die Farben zurück in die Augen. Bitte spendet, damit das Glück für sie wahr wird:

adopTiere e.V.
Volksbank Leipzig
IBAN: DE32860956040307861895
BIC: GENODEF1LVB


Gerne können Sie auch direkt über Paypal spenden:



Da wir ein eingetragener, gemeinnütziger Verein sind, ist Ihre Spende steuerlich absetzbar.



Fiorella hat mittlerweile eine eigene Seite in facebook, auf der wir über den Fortgang ihrer Behandlung berichten: Fiorellas Glück


nach oben



Ihre Möglichkeit zu helfen

adopTiere e.V.
Volksbank Leipzig
IBAN: DE32860956040307861895
BIC: GENODEF1LVB

Gerne können Sie auch hier direkt über Paypal spenden: